Zwischen dem Ende des 12. Und dem 18. Jahrhunderts wurden 35 serbisch-orthodoxe Klöster errichtet, von denen 17 erhalten sind. Sieben der Klöster werden von Mönchen und acht von Nonnen bewirtschaftet. Die Restlichen zwei sind unbewohnt. Die Klosteranlagen liegen idyllisch in der natürlichen Landschaft des Nationalparks, die von Weinbergen, Gras- und Nutzfeldern sowie Waldgebieten bestimmt wird. Die Klöster sind interessant, aufgrund ihrer Architektur, einer Mischung aus byzantinischen und barocken Elementen. Mit ihren Fresken und Bibliotheken zählen die Klöster von Fruška Gora zu den Bedeutendsten und Schönsten in Europa. Die folgende Karte gibt einen Überblick über die Lage der Klöster, welche nachfolgend von links nach rechts kurz vorgestellt werden.

Fruska Gora - Klöster
Fruska Gora – Klöster

Kloster „Privina glava (Привина Глава)“

Diese Klosteranlage liegt im westlichen Teil der Fruška Gora. Das Kloster stammt aus dem 12. Jahrhundert. Bau der heutigen Klosterkirche, mit hohem barocken Glockenturm begann 1741. Der Neuaufbau hat sich wegen finanziellen Schwierigkeiten bis 1760 gezogen. Die Ikonen der neuen Klosterkirche hat Andrej Šaltist 1786 gemalt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster nicht zerstört. Es wurden aber Bilder und Bücher aus der Bibliothek entwendet. Nach dem Krieg wurde ein Teil wieder zurückgegeben.

Kloster - Privina Glava
Privina glava

Kloster „Divša (Дивша)“

Das Kloster wurde St. Nikola gewidmet. Die ersten verlässlichen Informationen über das Bestehen des Klosters stammen aus türkischen Aufzeichnungen aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. (mehr …)